Datenbasiertes Kommunales Bildungsmanagement (DKBM) beinhaltet die strategische und vernetzte Gestaltung der Bildung vor Ort auf der Grundlage von Bildungsdaten. Die Bildungsakteure, sowohl kommunal als auch staatlich und zivilgesellschaftlich, treten dabei in eine Verantwortungsgemeinschaft unter Beibehaltung der eigenen Zuständigkeiten ein. Sie arbeiten gemeinsam zielgerichtet, kooperativ und datenbasiert an der bedarfsorientierten Gestaltung der Bildungslandschaft vor Ort.
 

  • Ein DKBM besteht idealtypisch aus folgenden Kernelementen: strategische Zieldefinition, Datenbasierung, interne und externe Kooperation, Koordination, Qualitätsentwicklung sowie Öffentlicher Diskurs.
  • Basis des DKBM ist eine systematische und fortlaufende Bildungsberichterstattung, die eine möglichst umfassende Bestandsaufnahme über die gesamte Bildungsbiografie liefert. Diese umfasst die formale und non-formale Bildung sowie das informelle Lernen.
  • Eine etablierte Bildungsberichterstattung ermöglicht es, über relevante Entwicklungen im Bildungssystem zu informieren, gestaltungsrelevante Entwicklungen vorausschauend darstellen zu können und datenbasierte Entscheidungen zu treffen.
  • DKBM ermöglicht die Abstimmung und Koordinierung von Bildungsangeboten,
    • über die datenbasierte transparente Darstellung, was vor Ort vorhanden ist und welche Bedarfe es gibt,
    • über die Vernetzung mit kommunalen und zivilgesellschaftlichen Schlüsselakteuren und der Entwicklung verbindlicher Kooperationsstrukturen,
    • über den Aufbau von Netzwerken und Steuerungsgremien auf kommunaler Ebene.