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Die Messung von Integration in Deutschland und Europa – Möglichkeiten und Grenzen bestehender Integrationsmonitorings

SVR-Bericht | August 2017

Was ist der aktuelle Stand der gesellschaftlichen Teilhabe von Menschen mit Migrationshintergrund? Eine gute Berichterstattung zu dieser Frage ist eine wichtige Voraussetzung, um daraus Schlussfolgerungen für die Integrationspolitik zu ziehen. Nachdem einzelne Kommunen früh eine Vorreiterrolle hatten, haben im letzten Jahrzehnt Bund und Länder ebenfalls Integrationsmonitoring-Systeme etabliert. Der Bericht des Sachverständigenrates deutscher Stiftungen für Integration und Migration beleuchtet in seinem Bericht die in Deutschland bestehenden Systeme sowie das entsprechende Verfahren auf europäischer Ebene.

Datum: 14.01.2020
Kommunale Präventionsketten: Kommunales Präventionsmonitoring – Konzept – Umsetzungspotentiale– Alternativen

Im Rahmen dieser Expertise wird eine exemplarische Bestandsaufnahme und strukturierte Analyse vorhandener kleinräumiger Berichtssysteme im Themenbereich Soziales und Prävention durchgeführt. Ergänzt wird die exemplarische Metaanalyse von kommunalen Monitorings durch zwei Beispiele flächendeckender, kleinräumiger Berichterstattung ohne kommunale Beteiligung aus dem Kontext der Landessozial- und Bildungsberichterstattung. Außerdem wurden leitfadengestützte ExpertInneninterviews zu Bedingungen einer gelungenen Berichterstattung durchgeführt. Ziele der Studie sind zum einen die vorhandenen Berichtssysteme vergleichend zu analysieren und dabei sowohl planungsbezogene Handlungsbedarfe als auch kommunale Handlungsmöglichkeiten für ein kleinräumiges Präventionsmonitoring zu beschreiben. Zum anderen werden mit Blick auf eine nachhaltig integrierte Berichterstattung Handlungsempfehlungen für die kommunale Praxis formuliert werden, die auch alternative Zugänge berücksichtigen,

Datum: 19.12.2019
Kommunale Präventionsketten: Praxishandreichungen 3 – Beteiligung der Zivilgesellschaft

Im Landesmodellvorhaben "Kein Kind zurücklassen! Kommunen in NRW beugen vor" haben im Sommer 2012 vier Arbeitsgruppen zu ausgewählten Themenbereichen gearbeitet. Ein Ergebnis des Prozesses sind drei Praxishandreichungen. Die dritte Publikation "Einbindung der Zivilgesellschaft" befasst sich mit Beteiligung im Sinne der sozialen Inklusion und mit dem ehrenamtlichen bürgerschaftlichen Engagement. Die Ziele des Beteiligungsmodells der Zivilgesellschaft werden in der Praxishandreichung ausführlich dargestellt und konzeptionell miteinander verknüpft.

Datum: 19.12.2019
Kommunale Präventionsketten: Praxishandreichung 2 – Sozialraummanagement

Soziale Ungleichheit wirkt sich in den Städten und Gemeinden insbesondere auf der Ebene der Stadtteile und Quartiere aus. Hier kommt es zu Segregationsprozessen als Phänomen der modernen Gesellschaft. Die Kommunen stehen vor der Herausforderung, die Chancen für gelingendes Aufwachsen von Kindern und Jugendlichen zu verbessern und Lebensräume aufzuwerten. Dazu sind komplexe Entwicklungsprozesse notwendig, die sowohl die Identifikation von benachteiligten Stadtgebieten als auch die Konzeption integrierter Handlungskonzepte beinhalten. Um Segregationsprozesse abzufedern, ist die Betrachtung von kleinen Räumen innerhalb der Gebietskörperschaft Kommune notwendig.

Datum: 19.12.2019
Kommunale Präventionsketten: Praxishandreichung 1 – Übergangsmanagement

Im Rahmen des Landesmodellvorhabens „Kein Kind zurücklassen! Kommunen in NRW beugen vor“ beschäftigt sich die erste aus einer Reihe dreier Praxishandreichungen mit den Möglichkeiten, biografische Übergänge in der frühkindlichen Phase möglichst reibungslos zu gestalten. Durch die Beschreibung der Herausforderungen an den Übergängen in der Lebensphase rund um die Geburt bis zum zehnten Lebensjahr, dem Aufzeigen der Gelingensbedingungen und der fachlichen Standards, sowie die Vorstellung von Beispielen guter Praxis aus den Modellkommunen bietet die „Praxishandreichung Übergangsmanagement“ einen kompetenten Leitfaden für Fachkräfte.

Die Publikation beschäftigt sich mit den Themen Übergang in die Elternschaft, Übergang von der Familie in Tagespflege, Krippe oder Kita und Übergang von der Kindertageseinrichtung in die Grundschule.

Datum: 19.12.2019