Für die Gestaltung von Bildungslandschaften bedeutet die sich schnell wandelnde digitale Welt eine große Aufgabe, die nur gemeinsam mit Akteur*innen aus der Kommune, der Wirtschaft und der Zivilgesellschaft gemeistert werden kann. Für die Gestaltung von Bildung vor Ort müssen daher integrierte digitale-analoge Strategien entwickelt werden, die nicht zuallererst die technische Infrastruktur in den Fokus rücken.

Folgende Schwerpunkte werden in der Förderrichtlinie "Bildungskommunen" in den Blick genommen:

  • Erarbeitung eines ganzheitlichen Leitbilds für eine digital-analog vernetzte Bildungslandschaft, das sämtliche Dimensionen analoger und digitaler Bildung in allen Lebensphasen berücksichtigt. Bestehende analoge und digitale Aktivitäten und Leitbilder in der Kommune sind in die Planungen einzubeziehen.

  • Aufbauend auf dem Leitbild wird eine kommunale Strategie (weiter-)entwickelt, die das Zukunftsbild für eine analog-digital vernetzte Bildungslandschaft mit Hilfe konkreter Handlungskonzepte und Umsetzungsschritte für alle Lebensphasen beinhaltet.

  • Entwicklung und nachhaltige Verstetigung eines kommunalen Bildungsportals, mit der Idee, Bildungsinhalte des lebenslangen Lernens „aus einer Hand“ bereitzustellen und kommunal zu koordinieren.


Bildung und Digitalisierung