Gemeinsam die kommunalen Bildungslandschaften von morgen gestalten

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Die digitale Bundeskonferenz Bildungsmanagement fand in diesem Jahr unter dem Motto BILDUNG VERNETZT – EIN LEBEN LANG statt. Bundesbildungsministerin Anja Karliczek eröffnete die Konferenz und betonte, dass Bildung systemrelevant sei. Gute Bildung sei wichtig, besonders im digitalen Zeitalter. Es stelle sich momentan die Frage, wie digitale Bildung weiter ausgebaut werden könne und wie digitale und analoge Bildung besser miteinander verbunden werden können. Deutschland wolle Innovationsland sein und dafür benötige es einer „erstklassigen Bildung“, so Karliczek in ihrer Begrüßung. Die Kommunen seien wichtige Orte, an denen Bildung stattfindet und die die Bedarfslagen kennen. Es habe sich in den jetzigen Pandemiezeiten gezeigt, wie wertvoll ein Datenbasierte Kommunale Bildungsmanagement (DKBM) sein kann, weil so beispielsweise zielgenaue Angebote leichter gestaltet werden können. Um das Bildungssystem weiterzuentwickeln und die Bildungslandschaften von morgen zu gestalten, werde es weitere Förderprogramme des BMBF geben.

Leipzigs Oberbürgermeister Burkhard Jung schloss daran an und betonte: „Lebenslanges Lernen wird für uns alle immer wichtiger. Die Erwartungen der Menschen an bestmögliche Bildungsangebote steigen. Ob Bildung gelingt, entscheidet sich vor Ort, dort, wo die Menschen leben."

In den Fachforen wurden die Perspektiven sowohl der schulischen und der beruflichen als auch der kulturellen Bildung und der Bildung für nachhaltige Entwicklung eingenommen. Die Integration durch Bildung von Menschen mit Migrationserfahrung sowie eine bildungsbezogene Stadt- und Regionalentwicklung waren weitere Schwerpunkte der Diskussion. Das Augenmerk lag dabei auf Lösungsansätzen zur Gestaltung von kommunalen Bildungslandschaften der Zukunft: Welche Strategien des datenbasierten kommunalen Bildungsmanagements können ein teilhabegerechtes, lebensbegleitendes Lernen vor Ort fördern? Wie können durch lernortübergreifend organisierte Angebotsformen die kulturelle Bildung und die Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) eingebunden werden? Welche Datengrundlagen sind als Fundament für Gestaltungsentscheidungen erforderlich? Welche Impulse der Stadt- und Regionalentwicklung sind für ein vernetztes, lebensbegleitendes Lernen aller Bürgerinnen und Bürger nutzbar?

Dokumentation der Bundeskonferenz
Pressemitteilung des Bundesministerium für Bildung und Forschung


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