Kommunale Koordinierung der Bildungsangebote für Neuzugewanderte

18.02.2016

Um die Integration von Flüchtlingen in den Kommunen zu unterstützen, wird das Bundesministerium für Bildung und Forschung in allen Kommunen und kreisfreien Städten ab 2016 für zunächst zwei Jahre eine »kommunale Koordinierung der Bildungsangebote für Neuzugewanderte« fördern.

Diese Koordinierung soll als zentraler Ansprechpartner die relevanten Bildungsakteure auf kommunaler Ebene koordinieren, um Bildungsangebote für Neuzugewanderte zu optimieren. Dadurch sollen Zugänge zum Bildungssystem verbessert, Bildungsangebote aufeinander abgestimmt und datenbasiert gesteuert werden. Die Förderrichtlinie zielt dabei auf ein verbessertes Management im gesamten Themenfeld Integration durch Bildung.

Folgende Aufgabenfelder sollen durch die Koordinatorinnen und Koordinatoren bearbeitet werden, wobei je nach kommunalen Erfordernissen Schwerpunkte gesetzt werden können:

  • Ausbau kommunaler Koordinierungsstrukturen und –gremien bei Nutzung und Erweiterung ggf. bestehender Strukturen
  • Identifizierung und Einbindung der relevanten Bildungsakteure innerhalb und außerhalb der Kommunalverwaltung
  • Herstellung von Transparenz über vor Ort tätige Bildungsakteure sowie vorhandene Bildungsangebote
  • Beratung von Entscheidungsinstanzen der Kommune

Je nach Größe der Kommune und Vorhaben können ein bis drei Stellen beantragt werden.
 Antragsberechtigt sind alle Kreise und kreisfreie Städte. Kreisangehörige Kommunen können über die Antragsstellung des Landkreises einbezogen werden.

Es sind drei Vorlagetermine vorgesehen, der 01.03.2016, der 01.06.2016 und der 01.09.2016.

Die Förderrichtlinie "Kommunale Koordinierung der Bildungsangebote für Neuzugewanderte" sowie weitere Informationen können Sie auf den Seiten der Transferinitiative, unter www.transferagenturen.de einsehen.